Warum du den Caprivi besuchen solltest!

Viele Reisende verbinden den sogenannten  Caprivi -Streifen (oder auch Zipfel) mit einer Botswana-Rundreise oder fahren von Windhoek durch den Caprivi nach Botswana im Rahmen einer Selbstfahrerreise.

Auch ihr solltet unbedingt einmal diesen wunderschönen,  wasserreichen Teil Namibias kennenlernen, den Caprivi-Streifen mit den Fluss-Systemen des Okavango- und Kwando-Flusses.

Da es hier von Elefanten nur wimmelt, werdet ihr bereits während eurer Fahrt dorthin durch entsprechende Straßenschilder gewarnt.

 

Hier findet ihr überwältigende Natur pur, in diesem Paradies Namibias in der Sambesi-Region an der Grenze zu Botswana. 

Der Caprivi-Streifen wird vor allem während der Hauptregenzeit in den Monaten Dezember bis März von den ganzjährig wasserführenden Flüssen  wie dem Okavango, dem Kwando, dem Linyanti und Nebenarmen des Sambesis durchzogen und  machen ihn so zu einer ausgesprochen feuchten und daher auch sehr wildreichen Region.  Wenn ihr auf eurer Rundreise durch Botswana auch schon zahlreichen Wildtierarten begegnet seid, kommt ihr hier im Caripivi den Elefanten, Büffeln, Antilopen, Zebras, Flusspferden und - mit etwas Glück - auch den Löwen nochmal ganz nah.

 

Der  Namen Caprivi-Streifen geht auf die Kolonialzeit zurück: 1890 tauschte der deutsche Reichskanzler Graf Leo von Caprivi im Rahmen des Helgoland-Sansibar-Vertrags mit dem Vereinigten Königreich Namibias Nordostzipfel  gegen die deutschen Ansprüche auf Sansibar ein, um einen Zugang zu den deutschen Kolonien in Ostafrika zu erhalten.

 

Die Caprivi-Region ist sehr beliebt, immer mehr luxuriöse und tolle Zeltcamps eröffnen. 

Übernachtet zum Beispiel im Camp Kwando, um von dort aus einen Game Drive durch den Susuwe Nationalpark zu unternehmen.

Das Camp kauert sich auf eine Waldinsel im Schwemmgebiet des Kwando-Flusses, inmitten üppigen Grüns und abenteuerlichen Dschungelgeräuschen. In der Regenzeit stehen große Teile der Landschaft unter Wasser. In diesem Labyrinth aus Grün leben auch 400 Vogelarten.

 

Allein vier Reservate tummeln sich im Caprivi-Zipfel: der Bwabwata National Park, der Mudumu und Mamili National Park, und der Khaudom National Park. 

 

Ihr solltet auf eurer Rundreise durch die Caprivi-Region auch unbedingt einen Ausflug  zu den  „Popa Falls“ unternehmen, die als Stromschnellen ein 4 Meter hohes Felsenriff den Okavango-Fluss in seinem Flussbett, das an dieser Stelle mehr als einen Kilometer breit ist, durchbrechen. Das Riff besteht aus dunklem Quarzit Gestein. Die Stromschnellen sind besonders bei niedrigem Wasserstand, also außerhalb der Regenzeit, beeindruckend. Umgeben sind die „Popa Falls“ von paradiesisch schöner Natur. Unserer Gäste, die uns einen Teil der Bilder, die ihr in diesem Blog seht, zur Verfügung gestellt haben, waren begeistert!

 

Eine Reise durch diese Gegend führt euch auch vorbei an verschiedenen einheimischen, sehr ursprünglichen Dörfern, sodass ihr auch Gelegenheit habt, das Leben der lokalen Bewohner aus der Nähe zu erleben und deren Gastfreundschaft zu genießen.

 

Ihr solltet unbedingt ausreichend Zeit in diesem faszinierenden Natur- und Wildparadies einplanen! Gern organisieren wir eine tolle Afrika-Reise durch den Caprivi für euch. Anregungen findet ihr hier:


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