Reisebericht Namibia: Namib-Naukluft-Nationalpark

Reisebericht Namibia Reise Namib Naukluft

Unsere Namibia Selbstfahrerreise erreichte ihren Höhepunkt im Namib-Naukluft Nationalpark. Wir brachen am Morgen in Daures, ein Wahlkreis in der Region Erongo, auf und steuerten mit unserem Jeep, welcher gleichzeitig unser mobiles Zuhause war, zu unserem nächsten Ziel: Swakopmund.

 

Angekommen in der Hauptstadt der Erongo Region, bezogen wir nach 10 Tagen im Jeep erstmals wieder ein einfaches Gästehaus in Swakopmund. Die Möglichkeit mal wieder in einem Bett zu schlafen, welches nicht auf dem Dach des Jeeps angebracht war, empfand ich als angenehme Abwechslung.

 

Am nächsten Morgen war es endlich soweit. Gut ausgeschlafen ging es auf die heiß ersehnte Jeep-Tour durch den Namib-Naukluft-Nationalpark. Der Teil des Nationalparks den wir durchfuhren, nannte sich Sandwich Harbour und ist eine der vier Sektoren des Nationalparks. Der Tourguide stellte erst sich und danach das Auto vor. Ein weißer Land Rover Defender, mit einer etwas zerblätterten Namibia-Karte auf der Motorhaube.

Zu fünft stiegen wir in das Gefährt und fuhren an der Walfischbucht entlang in den Nationalpark.

 

Bevor wir die Namibwüste befuhren, machten wir auf unserer Namibia Reise einen kleinen Zwischenstopp auf der Strecke. Einerseits um von den Reifen des Fahrzeugs etwas Luft abzulassen, um nicht im Sand stecken zu bleiben. Andererseits wollte unser Tourguide einen kleinen Bewohner des Nationalparks zeigen. Er führte uns zu einer kleinen Stelle abseits des Jeeps. Man erkannte sofort an der Oberfläche des Sandes einen kleinen Kreis mit einem Loch in der Mitte. Der Tourguide buddelte ein wenig im Sand und hob mit einem gekonnten Griff einen Namibgecko aus dem Sand. Aufgrund der fehlenden Pigmente auf der Oberfläche des Geckos, wirkte die Haut samtig und durchscheinend.

Wir setzten unseren Ausflug fort und nahmen direkten Kurs auf eine der riesigen Sanddünen, die es im Nationalpark zu Genüge gab. Der Anblick der Umgebung erinnerte an eine Mondlandschaft. Wir fuhren über jeden Hügel der uns in die Quere

kam und hatten alle eine Menge Spaß in dem Gefährt.

Nach etwa zwei Stunden in der Wüste, hielten wir auf einer Sanderhöhung an und der Tourguide richtete einen Tisch mit Fingerfood und diversen Erfrischungsgetränken an. Der Anblick auf die Wüstenlandschaft und die Möglichkeit sein Mittagessen dort zu essen, war einmalig. 

 

Bevor wir zur Rückfahrt über die Dünen aufbrachen, machten wir noch einen letzten Halt an der Oberkante der Sanddüne, welche die Wüste vom Meer trennt. Auf der einen Seite blickte man eine steile Düne herab und sah das Meer, auf der anderen Seite sah man die Namibwüste und die riesigen Sanddünen. Der Ausblick war einzigartig und wir verweilten einige Zeit dort.

 

Die Rückfahrt führte eine Zeit lang am Strand entlang, dann wieder durch die Wüste zurück. Der letzte ungeplante Stopp der Fahrt wurde aufgrund eines platten Reifens des Jeeps eingelegt. Unser Tourguide, der ein sehr geübter Fahrer war, flickte den Reifen in kürzester Zeit und wir konnten unsere Heimfahrt fortführen.

 

Die Bilder der Dünen in Kombination mit dem Meer waren ein absolutes Highlight auf unserer Namibia Rundreise gewesen. Wir setzten unsere Namibia Selbstfahrerreise ins Landesinnere durch den Nationalpark ein paar Tage später fort. In Gibeon, ein Dorf im gleichnamigen Wahlkreis, stand ein weiterer Höhepunkt unseres Namibiaaufenthalts an.

Wir hatten die Möglichkeit mit einem kleinen Flugzeug (ausgelegt für 4 Passagiere) die Namibwüste und Sandwich Harbour zu überfliegen. Der Blick auf die Wüste, die Dünen und das Meer aus einem Flugzeug zu sehen, war einmalig und absolut empfehlenswert. Ein Muss für alle Namibia-Reisende!

 

Reisebericht von Luis Fülle - Go'n joy Africa


Impressionen zur Namibia-Reise

Kommentar schreiben

Kommentare: 0