Reisebericht Mikumi Nationalpark - die kleine Serengeti

Mikumi Nationalpark

In meinem letzten Reisebericht habe ich Sie in die historische Stadt Bagamoyo mitgenommen. Nach diesem eindrucksvollen Start in meine Tansania-Reise folgte die Weiterreise in den Mikumi Nationalpark.

Die Fahrt mit dem Jeep führt über den TanZam Highway, der Lusaka in Sambia mit Dar es Salaam in Tansania verbindet. Da ein Großteil der Logistik über diese zweispurige Fernstraße abgewickelt wird, dauerte unsere Weiterreise rund 6 bis 7 Stunden. Nach der langen Fahrstrecke und der begrenzten Öffnungszeiten der Nationalparks entschloss ich mich gemeinsam mit meiner Mitreisenden, den Abend entspannt in unserer Lodge ausklingen zu lassen. Wir verabredeten uns zur Pirschfahrt für den folgenden Morgen 06:00 Uhr mit unserem Fahrer Richard.

 

Der Mikumi Nationalpark zählt zu den südlichen Nationalparks Tansanias. Er reicht von den Uluguru Bergen bis zu den Lumongo-Bergen und grenzt im Süden an den Nyerere Nationalpark (Teil des Selous Game Reserves).

Der Nationalpark ist Teil des Selous-Niassa-Ökosystems und wird nicht selten die „kleine Serengeti“ genannt. Die Landschaft ähnelt der Serengeti: Savannen mit schönen Akazien und Baobabs können Sie hier finden. Der große Unterschied zur Serengeti ist, dass sich Reisende hier fast allein im Busch fühlen, da der Nationalpark vor allem bei Erstreisenden in Tansania weniger bekannt ist. 

 

Nach Erledigung der Eintritts-Formalitäten am Gate des Nationalparks begann unsere erste Safari im Süden Tansanias. Wir fuhren auf den Rundweg zur Mkata-Ebene, dem Herzstück des Nationalparks. Sogleich breiteten sich vor uns die weiten Ebenen und erste Zebra-Herden aus. Die Szenerie erinnerte mich an die Große Tiermigration in der Serengeti.

 

Wir trafen Elefanten, Hippos, Büffelherden, Zebras, Gnus, zahlreiche Vogelarten und vieles mehr. Mit etwas Glück können Reisende hier auch Löwen auf Bäumen und Leoparden bestaunen. In Mikumi leben darüber hinaus auch die sehr seltenen Wildhunde. 

 

Gegen Mittag hieß es für mich leider bereits Abschiednehmen. Auf meinem Programm standen für diesen Tag noch einige Besichtigungen von Lodges und Camps in der Region, bevor mich meine Tansania-Reise weiter via Iringa in den Ruaha Nationalpark führte.

 

Seien Sie gespannt auf den nächsten Reisebericht aus dem wunderschönen Ruaha Nationalpark, dem zweitgrößten Nationalpark Tansanias. 

Unterkunfts-Tipp

Vuma Hills Tented Camp

Umgeben vom Vuma Forest überblickt man vom Vuma Hills Tented Camp die Mkata-Ebene des Mikumi Nationalparks. Das Camp verfügt über 16 Zelte am Berghang mit Blick über den Nationalpark. Die Veranda eines jeden Zeltes lädt zum Entspannen und zur Tierbeobachtung ein.

Das Camp verfügt darüber hinaus über einen schönen Pool und einen Restaurant-/Lounge-Bereich, von dem Gäste ebenfalls einen tollen Blick über den Nationalpark genießen.

 

Wer es noch etwas luxuriöser mag, bucht das Schwester-Camp Stanley's Kopje, das sich unweit von Vuma Hills befindet. Es bietet einen 360 Grad Blick in den Mikumi Nationalpark.


Impressionen zum Mikumi Nationalpark

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