Reisebericht Tansania: Lake Manyara Nationalpark

Lake Manyara Nationalpark Tansania Safari

Hast du bereits unsere Blog-Artikel aus dem Ngabobo Massailand und aus dem Tarangire Nationalpark gelesen? Wenn nicht, solltest du das unbedingt nachholen.

 

Meine Tansania Safari endete natürlich nicht im Tarangire Nationalpark, sondern führte mich weiter in den Lake Manyara Nationalpark.

 

Viele Safaris berücksichtigen meist nur einen der beiden Parks. Wir finden jedoch, dass ein Besuch in beiden Nationalparks ein absolutes Muss ist, da sie sich hervorragend ergänzen. 

Safari im Lake Manyara Nationalpark

Unser Guide Richard steuerte uns sicher vom Tarangire in den Lake Manyara Nationalpark. Nachdem wir das Gate passiert hatten, erwarteten uns bereits Elefanten und die wunderschöne Lage am gleichnamigen Sodasee Lake Manyara vor dem Hintergrund des Ostafrikanischen Grabenbruchs – auch Rift Valley genannt.

Ernest Hemingway beschrieb den Park einst als schönsten Park in Afrika. Er befindet sich direkt auf dem Weg von Arusha zum Ngorongoro Krater. Im immergrünen, schattenspendenen Wald finden sich Elefanten, viele Paviane, Antilopen und vereinzelt auch Löwen, die auf Bäumen liegen – wobei die Zahl in den vergangenen Jahren zurück gegangen ist und man auch andernorts dieses Verhalten beobachten kann. Der Lake Manyara Nationalpark ist ein echtes Vogelparadies und sollte auf keiner Tansania Safari fehlen. Während der Regenzeit und kurz danach ist der Lake Manyara Treffpunkt großer Flamingoschwärme, die hier aber nicht brüten. Aber auch Pelikane, Geier, Kormorane und viele weitere Vögel könnt ihr hier auf einer Tansania Safari beobachten. 

Wir verbrachten den Vormittag im Park, bevor unsere Fahrt nach Mto wa mbu weiterging – einem Städtchen am Lake Manyara Nationalpark, in dem man viele verschiedene Stämme Tansanias treffen kann.

 

Wir unternahmen eine Tuk Tuk Tour durch die Bananenplantagen in der Region. Unser Mittagessen erwartete uns unter den Bananenpflanzen. Ein leckeres, authentisches Swahili-Mittagessen, gekocht von Lokalen. Ein Guide zeigte uns anschließend, wie Bananen angebaut werden, führte uns durch den Markt des Ortes, wo wir leckeres Obst und Gemüse kaufen konnten und auf die Reisefelder, wo wir den Arbeitern bei der Reisernte zusahen. Eine spannende Erfahrung, die uns einen Einblick in das alltägliche Leben im Ort ermöglichte.

 

Der Tag war bereits vorangeschritten. Wir machten uns also auf den Weg in unser heutiges Camp – dem Rhotia Valley Tented Camp, das von seinen Einnahmen ein Waisenhaus finanziert. Um 17 Uhr bekamen wir die Gelegenheit, die Kinder kurz zu besuchen (nach Schul- und Hausaufgabenzeit), den hauseigenen Obst- und Gemüsegarten und die Bäckerei kennenzulernen. Letztere bieten einen Arbeits- und Ausbildungsplatz für die Kinder, sobald sie das Erwachsenenalter erreicht haben.

Wieder ging ein Tag voller unglaublicher Erlebnisse zu Ende. Wir ließen den Tag mit einem leckeren Kilimanjaro Lager Bier (lokales Bier) ausklingen und bewunderten den afrikanischen Sonnenuntergang. 

 

In den kommenden Tagen erwartete uns eine ganz besondere Region Tansanias, die nur wenige Reisende auf ihrer Safari besuchen. Mehr erfahrt ihr in unserem nächsten Reisebericht.

 

Bis dahin wünschen wir euch eine schöne Zeit!

Eure Jenny - Go'n joy Africa


Impressionen aus dem Lake Manyara Nationalpark und Mto wa mbu

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