Reisebericht Safari in Kenia: Masai Mara National Reserve

Reisebericht Kenia Safari Masai Mara

Ende Mai war es wieder soweit: Ich bin aufgebrochen, um Kenia und Tansania auf einer Informationsreise zu erkunden.

Was bedeutet eigentlich Informationsreise? Als Reiseveranstalter und Afrika-Spezialist möchten wir unseren Gästen stets Tipps und Infos aus erster Hand geben. Aus diesem Grund reisen wir oft selbst in unsere Reiseländer, um Camps, Lodges, Aktivitäten und vieles mehr auf der Suche nach einzigartigen und nachhaltigen Reiseerlebnissen zu erkunden. 

 

Warum ist das von Vorteil für eure Reiseplanung bei uns? Weil wir alle Unterkünfte und Sehenswürdigkeiten selbst besucht haben und alles, was wir empfehlen, selbst kennen. 

 

Mit KLM ging es für mich am 29.05.2019 von Berlin via Amsterdam nach Nairobi. Am Flughafen angekommen, wartete bereits unsere lokale Partneragentur auf mich. 

Nach einer sehr kurzen, jedoch gemütlichen Nacht im Hilton Garden Inn in der Nähe des Flughafens von Nairobi, startete meine private Kenia Safari gemeinsam mit unserem Fahrer Samuel und Josephine von unserer lokalen Vertretung sehr früh am Morgen. Wir hatten schließlich einige Kilometer in die Masai Mara  vor uns und bereits erste Hotelbesichtigungen auf dem Programm.

 

Das Hilton Garden Inn ist ein modernes, zweckmäßiges Hotel für alle, die spät abends in Nairobi ankommen und gleich am nächsten Morgen zu ihrer Safari starten. Das Frühstück ist reichhaltig – genau richtig für den Start einer Kenia Safari.

Wege in die Masai Mara

Es gibt verschiedene Wege, um in die berühmte Masai Mara, die gemeinsam mit der Serengeti in Tansania ein Ökosystem bildet und Schauplatz der großen Tiermigration ist, zu gelangen. Ihr könnt mit eurem Safari-Fahrzeug fahren oder auch mit dem Kleinflugzeug fliegen – je nachdem wie viel Budget und Zeit ihr für eure Kenia Safari habt.

 

Nehmt ihr wie wir den Landweg, passiert ihr in der Regel unterwegs den afrikanischen Grabenbruch – auf Englisch „Great Rift Valley“. Insgesamt umfasst der afrikanische Grabenbruch 6000 km, beginnt in Syrien und endet in Mosambik. Auf einer Safari durch Kenia könnt ihr einen Teil des Grabenbruchs bewundern. Das Tal ist ca. 100 km breit und erstreckt sich von Turkana bis nach Nairobi. Obwohl ich zum Ende der Regenzeit in Kenia gereist bin, hatten wir eine tolle Sicht auf das Tal.

Weiter ging es über Stock und Stein bis zum Masai Mara National Reserve. Unser erster Besichtigungsstopp war das Sarova Mara Camp gleich hinter dem Eingang zum Reservat. Sarova Unterkünfte sind traditionell relativ groß. Dennoch überraschte mich das Sarova Mara Camp trotz seiner Größe sehr positiv. Die Zelte verteilen sich gut über die Anlage. Das Camp verfügt über alle möglichen Annehmlichkeiten, wie Massagen, Spa und Pool. Mein Tipp für euch: die Standard-Zelte sind authentischer und schöner als die teureren Club-Zelte. Die Familienzelte bestehen aus zwei verbundenen Zelten.

Das Camp verfügt über einen Bio-Gemüse-und Obstgarten, in dem auch von Zeit zu Zeit Grillabende stattfinden. Gäste können sich ihr Gemüse für das Abendessen aus dem Garten pflücken. Generell verfügt das Sarova Mara Camp über eine hervorragende Küche und trotz relativ großem Buffet eine tolle Auswahl – auch für Vegetarier und Veganer. 

Nachdem wir uns gestärkt hatten, begann unsere tolle erste Pirschfahrt auf unserer Kenia Reise. Bereits auf dem Weg zu unserer Lodge für die heutige Nacht konnten wir die große Tiermigration bestehend aus Gnus und Zebras sehen. In diesem Jahr hatte die große Migration bereits zwei Wochen früher als üblich eingesetzt. Für uns bedeutete das ein tolles Safari-Spektakel.

Nach einigen Stunden im Busch – aufgrund der Jahreszeit waren wir fast allein unterwegs – erreichten wir schließlich das Mara Triangle – den nordwestlichen Teil der Masai Mara, in dem sich unsere Lodge befand.

Gegen Abend erreichten wir die Mara Serena Lodge. Diese Lodge ist sehr groß und nicht für Reisende geeignet, die das authentische Afrika in Kenia suchen. Hier halten vorwiegend große Reisegruppen. Die Übernachtung erfolgt in festen Zimmern (insgesamt 74) statt in den typischen Safari-Zelten. Trotzdem hat die Lodge auch Vorteile: der Blick vom Hügel, auf dem sich die Lodge befindet, ist bei guter Sicht überwältigend. Der Sonnenuntergang über der Masai Mara ist beeindruckend.

Nach 14 Stunden unterwegs freute ich mich schließlich auf eine erholsame Nachtruhe im kenianischen Busch – denn auch der nächste Tag versprach viele Highlights auf unserer Erkundungs-Safari.

 

Pirschfahrten in der Masai Mara

Früh am Morgen ging es für uns wieder los auf Pirschfahrt – da die Tiere besonders am Morgen aktiv sind, wollten wir schließlich so viel wie möglich sehen. Nach tollen Tiersichtungen stand das erste Camp auf dem Programm.

 

Das Entim Camp überzeugte uns voll und ganz. Dieses Camp besteht aus einem privaten Camp für komplette Gruppen (z. B. Fotografen-Gruppen), bestehend aus 8 Zelten, und einem „öffentlichen“ Camp mit 12 Zelten. Das Camp ist sehr geschmackvoll eingerichtet. Vom Camp aus kann man den Mara Fluss in der Ferne sehen. Der Mara Fluss ist ein Muss für alle Safari-Fans, denn dieser wird jährlich von Millionen von Zebras und Gnus überquert. Der Mara River befindet sich an der Grenze von Kenia und Tansania.

Weiter ging es zum Ashnil Mara Camp mit 50 Zelten. Die Lage des Camps ist fantastisch. Von einigen Zelten aus könnt ihr von der Veranda aus die Tiere am Mara River beobachten. Die Safari findet also quasi vor eurem Zelt statt. Insgesamt ist das Camp bereits etwas in die Jahre gekommen, wer jedoch weniger Wert auf Austattung legt und atemberaubende Wildtiererlebnisse haben möchte, ist hier richtig. 

Am Nachmittag begaben wir uns wieder auf die Suche nach den Tieren und verbrachten eine tolle Zeit auf Pirschfahrten. Auch nach zahlreichen Afrika-Reisen begeistert mich jede einzelne Pirschfahrt, denn Tiere, Lichtverhältnisse und die Umgebung sind immer anders.

 

Am Abend machten wir uns auf den Weg zu unserem Camp für die nächste Nacht unserer Kenia Safari.

 

Das Ilkeliani Camp befindet sich am Talek River an einem der Eingänge zum Masai Mara Reserve. Das Camp wird von den lokalen Massai betrieben. Hier spürt man das gewisse Extra-Afrika-Gefühl. Das Camp verfügt über 17 gemütliche Zelte, die mit allen nötigen Dingen ausgestattet sind. Vor jedem Zelt befindet sich eine Veranda mit Blick auf den Talek River. Besonders beeindruckt hat uns die Küche des Camps. Alles war sehr geschmackvoll zubereitet und der Service war einfach hervorragend. Wir können dieses Camp uneingeschränkt empfehlen und haben es auch in unsere Privatsafari „Kenias Höhepunkte“ eingebaut. 

Nach zwei Nächten in der Masai Mara hieß es für mich Abschied nehmen.

Meine Kenia Reise führte uns weiter durch das beeindruckende Land in Ostafrika.

 

Wohin? Das erfahrt ihr in meinem nächsten Reisebericht ;).

  

Eure Jenny Strumpf – Go’n joy Africa


Eindrücke aus der Masai Mara

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