Reisebericht Safari in Kenia: Aberdare Nationalpark und Mount Kenya

Safari in Kenia Aberdares Nationalpark Mount Kenya

Unsere Kenia Safari geht weiter

Hast du bereits die Reiseberichte zu unserer Kenia Safari durch die Masai Mara und zum Lake Nakuru und Lake Naivasha verfolgt? Dann wird es nun Zeit für die Weiterreise J.

 

Ich habe mich auf meiner Kenia Reise auf den Weg in die Region des Mount Kenya gemacht.

Nach den letzten Besichtigungen für mich und meine Begleiter unserer lokalen Agentur für uns eine längere Fahrzeit auf dem Programm.

Für ein Päuschen hielten wir an den Thomson’s Falls. Die Wasserfälle befinden sich unweit der auf 2300 Meter hoch gelegenen Stadt Nyahururu. Sie wurden benannt nach ihrem Entdecker Joseph Thomson, ein schottischer Geologe.

Ein lohnender kurzweiliger Stopp – ihr solltet euch jedoch nicht in die nahe kleine Verkaufsstraße verirren. Die Händler hier kennen viele Tricks um euch von ihren Waren zu überzeugen.

Aberdares Nationalpark

Unsere Mittags-Picknick-Box nahmen wir schließlich direkt auf dem Äquator im Hochland zu uns.

Weiter ging es für mich in den Aberdare Nationalpark – eine grüne Oase mit toller Landschaft. Der Aberdare Nationalpark befindet sich ca. 100 km von Nairobi entfernt. Er ist einer der kleinsten Nationalparks, den ihr auf einer Kenia Safari besuchen könnt. Seine Höhenlage variiert zwischen 2000 und 4000 Meter. Zwar findet ihr hier nicht so viele verschiedene Tierarten, wie bspw. in der Masai Mara. Dennoch gibt es hier die seltenen Spitzmaulnashörner. Mit sehr viel Glück könnt ihr außerdem den schwarzen Panther sehen.

The Ark Hotel

Auf unserem Besichtigungsprogramm stand heute das „The Ark“ Hotel auf dem Programm. Ein uriges Hotel, das gar nicht so leicht zu erreichen ist. Denn es liegt mitten im Nationalpark. Um hier zu übernachten, müsst ihr erst am Aberdares Country Club außerhalb des Parks einchecken. Von dort werdet ihr täglich um 14 Uhr mit einem Jeep zum The Ark gebracht.

Angekommen im Hotel, erwartet euch ein rustikales Ambiente. Die Zimmer sind relativ klein und verfügen über die nötigste Ausstattung. Das eigentliche Highlight des Hotels ist jedoch seine Lage direkt am Wasserloch. Theoretisch könnt ihr den ganzen Tag hier sitzen und warten, bis die Tiere vorbeikommen. Ein tolles, beruhigendes Erlebnis. Die Ausblicke sind durch Panorama Fenster, ein Hide und auf einem Balkon möglich. 

Einen Geschmack könnt ihr auf der Website des Hotels bekommen. Das Wasserloch wird live per Webcam übertragen.

Wir genossen die Aussicht so sehr, dass wir den Park erst spät am Nachmittag verließen.

Ol Pejeta Conservancy

Wer etwas mehr Zeit mitbringt, sollte in dieser Region unbedingt auch das Ol Pejeta Reservat auf einer Kenia Safari besuchen. Es gilt als Ostafrikas größtes Schutzgebiet für Nashörner. Hier wird um das überleben des Nördlichen Breitmaulnashorns gekämpft, denn hier leben die letzten zwei verbliebenen weiblichen Exemplare. Außerdem beherbergt Ol Pejeta ein Schutzzentrum für Schimpansen, die aus Gefangenschaften befreit wurden. Mein Unterkunftstipp ist das Ol Pejeta Bush Camp, ein sehr authentisches Buschcamp mit tollem Ambiente. Für den etwas schmaleren Geldbeutel ist das Sweetwaters Serena Camp oder die Rhino Watch Lodge (außerhalb des Parks gelegen) geeignet. 

Mount Kenya

Durch grüne Landschaften und authentische Orte ging die Kenia Reise weiter zum Mount Kenya Nationalpark, benannt nach dem gleichnamigen Berg. Dem zweithöchsten Berg Afrikas mit 5199 Metern! Wanderlustige können den Berg besteigen. 

 

Uns erwartete am Abend die schöne Serena Mountain Lodge im Mount Kenya Nationalpark. Sie gehört zwar auch zur größeren Hotelkette der Serena Hotels, ist jedoch absolut einmalig und urig gelegen. Das gesamte Gebäude ist aus Holz gefertigt. Da es hier oben etwas kühler werden kann, brennt in der Lodge ein wohlig warmes Kaminfeuer. 

Unter der Bettdecke wartet dann anschließend eine Wärmflasche. Mit ihr kann man zu den Klängen des Busches wunderbar einschlafen.

Mitten in der Nacht weckte uns eine lautstarke Hyäne, die sich am Wasserloch hinter der Lodge zu schaffen machte. Buschfeeling pur!

Meine Reiseerlebnisse im Aberdares Nationalpark und am Mount Kenya gingen zu Ende.

Natürlich war meine Kenia Safari hier noch nicht zu Ende. Die Fortsetzung lest ihr im nächsten Reisebericht.

 


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